Workshops

Ich biete meinen Workshop-Teilnehmenden Nahrung für Kopf und Körper an. In den Workshops kombiniere ich einen psychologischen Ansatz mit Fitness und Empowerment.

Nahrung für Kopf:

Ich begleite die Teilnehmenden darin, ihre Rassismus- und Sexismuserfahrungen zu reflektieren und aufzuarbeiten. Der Prozess beinhaltet die Reflexion über Rassismus sowohl als kollektive als auch als individuelle Erfahrung. Während der Workshops ermutige ich die Teilnehmenden sich mit ihren internalisierten Rassismus- und Sexismuserfahrungen auseinanderzusetzen. Insbesondere gehen wir dabei auf internalisierte Glaubenssätze ein. Den Teilnehmenden gebe ich Tools und Konzepte an die Hand, um ihre Erfahrungen zu bearbeiten, ihre Ressourcen zu identifizieren und somit selbstwirksamer im Umgang mit Rassismus und Sexismus zu werden. Gerne arbeite ich in Einzel- sowie Gruppenarbeit. Die Gruppenarbeit beinhaltet kollektive Bewältigungsstrategien, Solidarität und Erfahrungsaustausch.

Nahrung für Körper:

Schon bell hooks (1993) beschrieb, dass Rassismus und Sexismus schädlich für den Körper und den Geist seien. Der Körper erlebt Rassismus- und Sexismuserfahrungen als Stressoren. In meiner Sporteinheit unterstütze ich die Teilnehmenden, die durch Diskriminierungserfahrungen kumulierte Energie abzubauen. Sie lernen zudem ihren Körper mehr zu spüren und zu stärken. Sport hilft uns darin, uns geistig fitter zu fühlen, von negativen Gedanken zu befreien, Stress abzubauen und selbstwirksamer zu werden (Fuchs & Klaperski 2018). Das Gemeinschaftsgefühl und die hormonelle Balance bewirken eine tolle Workshop-Atmosphäre.

Ich rege die Teilnehmenden dazu an, einen personalisierten Self-care Plan zu erstellen und auch im Nachgang zu den Workshops umzusetzen. Die Teilnehmenden sollen mehr Wellness, Self-Care und Stressbewältigung in ihrem Alltag erleben können.

Mein Angebot:

  • Eintägige Empowerment-Workshops nach meinem EMPOWER-mental Konzept
  • Follow-Up Workshops
  • Stresspräventionskurs Kompakt für BIPoC
  • Vorträge zu den Themen: „Critical Wellness“ sowie „Rassismus als Stressfaktor“
  • Self-care Mini-Workshop
  • Power-Meetings in meiner virtuellen EMPOWER-mental Schule (siehe Instagram)

Zielgruppe(n):

Die Hauptzielgruppe meiner Workshops sind BiPoC. Viele Angebote richten sich insbesondere an Frauen und FLINTA* insgesamt.

BiPoC steht für Black, indigenous and People of Color und ist eine solidarische Selbst-Bezeichnung für Menschen, die rassistische Diskriminierungserfahrungen machen.

FLINTA* steht für Frauen, Lesben, Inter-, Non binäre, trans- und agender Menschen.

Zielgruppe von Vorträgen können auch weitere Menschen sein.

Erfahrungsberichte

Rahmenbedingungen für Workshops:

  • Gerne biete ich Workshops für Gruppen ab sechs Personen an. Teilnehmende sind Menschen aus Teams, aus Vereinen, Initiativen, Verwaltungen, aus einer gemischten Gruppe, die sich vorher nicht kannte usw.
  • Die Workshops finden ausschließlich in sog. „geschützten Räumen“ statt und richten sich daher ausschließlich an BiPoC, insbesondere an BiPoC-Frauen und FLINTA*. (Black, indigenous and People of Color)
  • Die Räumlichkeiten werden von der Veranstalter*in, die mich engagiert organisiert und bereitgestellt.
  • Für die Workshops und für die Kommunikation mit mir ist seitens der Veranstalter*in eine diskriminierungskritische Haltung zu gewährleisten.
  • Die Workshops finden ausschließlich in Kleingruppen von maximal bis zu 6-16 Personen statt.
  • Für die Sporteinheit müssen Teilnehmende ihre Sportmatten, Handtücher und Wasser mitbringen oder die Veranstalter*in muss die genannte Ausrüstung zur Verfügung stellen.
  • Die Räumlichkeiten müssen genug Platz bieten für Gruppen- und Kleingruppenarbeit, für die Sporteinheit.
  • Veranstalter*innen werden gebeten eine rein pflanzenbasierte Bewirtung anzubieten.

Was hat Ernährung mit Rassismus – Sexismus – Speziesismus zu tun?

Für mich gehen Diskriminierungskritik und Anti-Speziesismus Hand in Hand. Die diskriminierungskritische Haltung sollte nicht nur auf unsere Mitmenschen beschränkt sein, sondern sich auf die Beziehung zu anderen Wesen erstrecken, und zwar auf den Umgang mit Tieren (Singer 2008). Ich möchte keine Menschen dazu bekehren sich pflanzenbasiert zu ernähren, dennoch möchte ich sie dazu anregen, sich mit pflanzenbasierter Ernährung auseinanderzusetzen. Eine intersektionale Perspektive sollte auf jeden Fall auch Speziesismus in den Blick nehmen und nicht nur die Diskriminierung gegenüber Menschen berücksichtigen.

Literatur:

Fuchs R., Klaperski S. (2018) Stressregulation durch Sport und Bewegung. In: Fuchs R., Gerber M. (eds) Handbuch Stressregulation und Sport. Springer Reference Psychologie. Springer, Berlin, Heidelberg

Mierke K., van Amern E. (2019) Einschränkende Glaubenssätze und kognitive Freiheit. In: Klare Ziele, klare Grenzen. Springer, Berlin, Heidelberg

Ransiek, AC. (2019) Rassismus bearbeiten II: Biographische Bearbeitungsmuster. In: Rassismus in Deutschland. Theorie und Praxis der Diskursforschung. Springer VS, Wiesbaden

Singer, P. Rassismus und Speziesismus, in: Wolf, Ursula(Hg.): Texte zur Tierethik, Stuttgart 2008, S.25-32.

Foto: foto-grund.de Jasmin Burkhardt