Workshops

Mögliche Inhalte der Workshops:

  • Input zu Rassismus und Sexismus, Glaubenssätzen, Ressourcen und Bewältigungsstrategien
  • Sporteinheit zur Stärkung von Körper und Seele
  • Achtsamkeits- und Entspannungsübungen
  • Gruppen- und Einzelübungen zur Bewältigung von Rassismus- und Sexismuserfahrungen und zur Identifizierung von Ressourcen

Ziele der Workshops:

Hauptziel:

Teilnehmende identifizieren eigene Ressourcen und erlernen neue Strategien zur Bewältigung von Rassismus und Sexismus. Diese sollen der Selbststärkung, Selbstbestimmung und Handlungssicherheit dienen.

Teilziele:

  • Teilnehmende reflektieren Rassismus und Sexismus als kollektive und individuelle Erfahrung.
  • Teilnehmende erlernen Tools und Strategien zur Aufarbeitung und Bewältigung eigener Rassismus- und Sexismuserfahrungen.
  • Teilnehmende erleben Solidarität, ein Gemeinschaftsgefühl und Erfahrungsaustausch.
  • Teilnehmende erlernen Stress abzubauen durch körperliche Betätigung.
  • Teilnehmende erkennen Wechselwirkungen zwischen Diskriminierungsformen, insbesondere zwischen Rassismus, Sexismus und Speziesismus

Mein Angebot:

  • Eintägige (ganztägige) Empowerment-Workshops nach meinem EMPOWER-MENTAL Konzept
  • Follow-Up Workshops
  • Ausschließlich für Menschen mit Rassismuserfahrungen, BiPoC und insbesondere für Frauen geeignet
  • Vorträge zum Thema Empowerment und zu meinem EMPOWER-MENTAL Konzept
  • Mikro-Workshop: kurzes Workshop-Format von eineinhalb bis zwei Stunden zum Reinschnuppern in das EMPOWER-MENTAL Konzept. Längere Workshops können im Anschluss dazu stattfinden.
  • Kostenlose Power-Meetings in meiner virtuellen EMPOWER-MENTAL Schule (siehe Menüpunkt)

Zielgruppe(n):

Die Hauptzielgruppe meiner Workshops sind BiPoC, insbesondere Frauen*.

BiPoC steht für Black, indigenous and People of Color und ist eine solidarische Selbst-Bezeichnung für Menschen, die rassistische Diskriminierungserfahrungen machen.

Mit Frauen* meine ich alle Frauen* unabhängig von der sexuellen und geschlechtlichen Identität, d.h. FLINT* und LBTIQA*.

Zielgruppe von Vorträgen können auch weitere Menschen sein.

Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen für Workshops:

  • Gerne biete ich Workshops für Gruppen ab sechs Personen an. Teilnehmende sind Menschen aus Teams, aus Vereinen, Initiativen, Verwaltungen, aus einer gemischten Gruppe, die sich vorher nicht kannte usw.
  • Die Workshops finden ausschließlich in sog. „geschützten Räumen“ statt und richten sich daher ausschließlich an BiPoC*, insbesondere an BiPoC-Frauen. (*Black, indigenous and People of Color)
  • Die Räumlichkeiten werden von der Veranstalter*in, die mich engagiert organisiert und bereitgestellt.
  • Für die Workshops und für die Kommunikation mit mir ist seitens der Veranstalter*in eine diskriminierungskritische Haltung zu gewährleisten.
  • Die Workshops finden ausschließlich in Kleingruppen von maximal bis zu 6-16 Personen statt.
  • Für die Sporteinheit müssen Teilnehmende ihre Sportmatten, Handtücher und Wasser mitbringen oder die Veranstalter*in muss die genannte Ausrüstung zur Verfügung stellen.
  • Die Räumlichkeiten müssen genug Platz bieten für Gruppen- und Kleingruppenarbeit, für die Sporteinheit.
  • Veranstalter*innen werden gebeten eine rein pflanzenbasierte Bewirtung anzubieten.

Was hat Essen mit Rassismus – Sexismus – Speziesismus zu tun?

Für mich gehen Diskriminierungskritik und Anti-Speziesismus Hand in Hand. Die diskriminierungskritische Haltung sollte nicht nur auf unsere Mitmenschen beschränkt sein, sondern sich auf die Beziehung zu anderen Wesen erstrecken, und zwar auf den Umgang mit Tieren (Singer 2008). Ich möchte keine Menschen dazu bekehren sich pflanzenbasiert zu ernähren, dennoch möchte ich sie dazu anregen, sich mit pflanzenbasierter Ernährung auseinanderzusetzen.

Literatur:

Fuchs R., Klaperski S. (2018) Stressregulation durch Sport und Bewegung. In: Fuchs R., Gerber M. (eds) Handbuch Stressregulation und Sport. Springer Reference Psychologie. Springer, Berlin, Heidelberg

Mierke K., van Amern E. (2019) Einschränkende Glaubenssätze und kognitive Freiheit. In: Klare Ziele, klare Grenzen. Springer, Berlin, Heidelberg

Ransiek, AC. (2019) Rassismus bearbeiten II: Biographische Bearbeitungsmuster. In: Rassismus in Deutschland. Theorie und Praxis der Diskursforschung. Springer VS, Wiesbaden

Singer, P. Rassismus und Speziesismus, in: Wolf, Ursula(Hg.): Texte zur Tierethik, Stuttgart 2008, S.25-32.

Fotos: 1-2: foto-grund.de Jasmin Burkhardt

Foto 3-4: Mariela Georg