Angebot

Bild zu WOrkshops mit Mariela, die einen Plank macht.

Rahmenbedingungen für Workshops:

  • Gerne biete ich Workshops für Gruppen ab vier Personen an. Teilnehmende sind Menschen aus Teams, aus Vereinen, Initiativen, Verwaltungen, aus einer gemischten Gruppe, die sich vorher nicht kannte, usw.
  • Die Workshops finden ausschließlich in sog. „geschützte(re)n Räumen“ statt und richten sich daher ausschließlich an Menschen mit Marginalisierungserfahrungen, insbesondere an BiPoC und BIPoC-FLINTA*.
  • Die Räumlichkeiten werden von der Veranstalter*in organisiert.
  • Von den Veranstalter*innen erwarte ich eine diskriminierungskritische Haltung und Sprache sowie die nötige Sensibilität bei der Planung und Durchführung der Veranstaltung.
  • Die Workshops finden ausschließlich in Kleingruppen von maximal bis zu 16 Personen statt.
  • Für Workshops mit starkem Sport-Fokus brauchen Teilnehmende ihre Sportmatten, Handtücher und Wasser oder die Veranstalter*in muss die genannte Ausrüstung zur Verfügung stellen.
  • Die Räumlichkeiten müssen genug Platz bieten für Gruppen- und Kleingruppenarbeit.
  • Veranstalter*innen werden gebeten eine rein pflanzenbasierte Bewirtung anzubieten.

Was hat Ernährung mit Rassismus – Sexismus – Speziesismus zu tun?

Eine wirklich intersektionale Perspektive erstreckt sich nicht nur auf den Menschen, sondern hat auch die Macht, die Menschen auf Tier und Umwelt ausüben im Blick. Für mich gehen Diskriminierungskritik und Anti-Speziesismus Hand in Hand. Die diskriminierungskritische Haltung sollte nicht nur auf unsere Mitmenschen beschränkt sein, sondern sich auf die Beziehung zu anderen Wesen erstrecken, und zwar auf den Umgang mit Tieren (Singer 2008). Ich möchte keine Menschen dazu bekehren sich pflanzenbasiert zu ernähren, dennoch möchte ich sie dazu anregen, sich mit pflanzenbasierter Ernährung auseinanderzusetzen. Eine intersektionale Perspektive sollte auf jeden Fall auch Speziesismus in den Blick nehmen und nicht nur die Diskriminierung gegenüber Menschen berücksichtigen.

Literatur:

Fuchs R., Klaperski S. (2018) Stressregulation durch Sport und Bewegung. In: Fuchs R., Gerber M. (eds) Handbuch Stressregulation und Sport. Springer Reference Psychologie. Springer, Berlin, Heidelberg

Mierke K., van Amern E. (2019) Einschränkende Glaubenssätze und kognitive Freiheit. In: Klare Ziele, klare Grenzen. Springer, Berlin, Heidelberg

Ransiek, AC. (2019) Rassismus bearbeiten II: Biographische Bearbeitungsmuster. In: Rassismus in Deutschland. Theorie und Praxis der Diskursforschung. Springer VS, Wiesbaden

Singer, P. Rassismus und Speziesismus, in: Wolf, Ursula(Hg.): Texte zur Tierethik, Stuttgart 2008, S.25-32.

Foto: foto-grund.de Jasmin Burkhardt

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